Let’s learn about different materials in product design!

This story is not about perfection, it is about building up a foundation of knowledge to think better about making things that serve us neurodivergent folks.

This is my own, adjusted course structure

    • How materials have been used over time

    • Shifts in technology, culture, and values

    • Sets the scene without demanding decisions yet

  • * Why material choice matters

    * How materials influence form, function, ethics, sustainability, sensation

    * How designers think with materials

  • * Natural / pre-industrial materials (wood, stone, ceramics, textiles, paper)

    * Industrial materials (metal, glass)

    * Synthetic / petroleum-based materials (plastics)

    • Materials made from combinations or engineered properties

    • Builds naturally on the basic families

    • How materials are shaped and formed

    • Process follows understanding

    • Surface treatments, finishes, interfaces

    • The final communicative layer

Historical Context

Wichtige Begriffe:

biobasiert: meint einen Stoff tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, der aber nicht immer kompostierbar ist, da er chemisch behandelt sein kann (EU-Kommission, 2022)

Cradle-to-Cradle (c2c): beschreibt einen geschlossenen Kreislauf von Rohstoffen – von der Gewinnung über den Einsatz bis zur Wiederverwertung oder Kompostierung;

kompostierbar: ist ein Material (nach EU-Verordnung), wenn es sich innerhalb von drei Monaten zu 90 % zersetzt (EU-Kommission, 2022);

kreislauffähig: meint ein Material, das in einen biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt werden kann;

Nachhaltigkeit: meint die enge Verflechtung der drei gleich wichtigen Bereiche Ökologie, Soziales und Ökonomie – den Schutz der Umwelt, eine verantwortungsbewusste soziale und gesellschaftliche Entwicklung und nachhaltiges wirtschaftliches Denken und Handeln, eine weitere Bezeichnung für diese Konstellation ist das „Nachhaltigkeitsdreieck“ oder „Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit“;

Ökologie: beschäftigt sich mit Lebewesen in ihrem natürlichen Umfeld und setzt sie in Beziehung zu anderen Organismen und deren Lebensräumen – allgemein ist es die Aufgabe der Ökologie, die Auswirkungen, die unser Handeln auf die Umwelt hat, zu beleuchten;

ökologische Nachhaltigkeit: wir sollen die Natur nicht ausbeuten (Raubbau) und unsere natürliche Lebensgrundlage darf nur in dem Ausmaß beansprucht werden, wie es der Natur möglich ist, sich zu regenerieren;

ökologischer Fußabdruck: beschreibt ein Messinstrument, anhand dessen die CO2-Emissionen einer einzelnen Person anhand deren Lebensweise genau ermittelt werden (Brot für die Welt, n. d.);

ökonomische Nachhaltigkeit: eine Gesellschaft sollte nicht über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse leben, die aktuelle Generation sollte immer so handeln, dass der nachfolgenden Generation keine Nachteile entstehen;

organisch: ist ein Stoff – tierisch oder pflanzlich –, der direkt der Natur entstammt und aus Kohlenstoffverbindungen besteht;

recycelt: ist ein Material dann, wenn der gebrauchte Werkstoff durch ein chemisches oder mechanisches Verfahren wiederverwertet wird, aus dem Abfallprodukt wird so ein Sekundärrohstoff (raumprobe, n. d.-a);

regional: sind Roh- oder Werkstoffe, die aus einem räumlich begrenzten Gebiet stammen und auch dort verarbeitet werden (Bäuerle & Lohmann, 2021, S. 25);

ressourceneffizient: bedeutet einen sparsamen Umgang mit (immer knapper werdenden) Rohstoffen zu finden; dabei geht es zum einen um das Material selbst, als auch um den Verbrauch von Wasser und Energie (raumprobe, n. d.-b);

sortenrein: ist ein Werkstoff, wenn er aus nur einem Material besteht (Bäuerle & Lohmann, 2021, S. 58);

soziale Nachhaltigkeit: diese stellt den Menschen in den Mittelpunkt und zielt darauf ab, allen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen – die Prinzipien der Fairness und gerechter Verteilung von Ressourcen, Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit, Inklusion, Bildungschancen, Geschlechtergleichheit und das Eindämmen von Armut und Hunger (Leymann, n. d.);

trennbar: Komposite (Zusammensetzungen) unterschiedlicher Ausgangsstoffe können leicht oder auch schwer voneinander getrennt werden;

vegan: bedeutet, auf tierische Rohstoffe zu verzichten (Bäuerle & Lohmann, 2021, S. 27) und schließlich

Zertifikate: oder Deklarationen weisen ökologische oder nachhaltige Qualitäten nach (Bäuerle & Lohmann, 2021, S. 5).

Material gestern und heute

Im laufe unserer Geschichte hat der Mensch immer nach neuen Materialien gesucht, um Werkzeuge und Alltagsgegenstände herzustellen. Zu den ältesten Materialien gehören Holz, Stein, Leder, Knochen, Keramiken und Wolle. Sogar verschiedene Zeitalter wurden nach Materialien benannt sowie die Steinzeit oder die Bronzezeit. Am Anfang hatten wir nur sehr wenige Materialien zur Auswahl aber dies wurde immer weiter ausgedehnt. So kamen zum Beispiel in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts Kunststoffe auf den Markt, die unsere Produktionsmöglichkeiten revolutionieren aber auch zu vielen Nachhaltigkeitsproblemen führten. In den letzten Jahren wurde viel geforscht um nachhaltigere Materialien zu entwickeln, die eine ähnliche Vielfalt und Nutzung ermöglichen.

Da die Vielfalt der materialen so stark gewachsen ist kann es schwierig sein zu wissen welches Material in welchem Kontext am sinnvollsten genutzt werden kann. Um Materialenthusiasten und Designern zu helfen gibt es auch Unternehmen die darauf spezialisiert sind diesen Findungsprozess zu erleichtern.

Neue Materialien:

Neu- wiederentdeckt es werden nicht nur Materialien als neue Materialien klassifiziert, die in den jetzigen Jahren erfunden wurden sondern auch solche, die in der Vergangenheit in Vergessenheit geraten sind (entweder komplett oder teilweise) und die neue Nutzung finden, da sie besonders nachhaltig sind (wie z.B. Birkenrinde, Kalk, Lehm oder Rattan).

Neu- eingesetzt (oder Materialsprung) sind solche Materialien die bereits in einer anderen Branche genutzt wurden und jetzt in einem neuen Kontext Nutzung finden. (Es zählen auch Materialien, die bisher nicht offen sichtbar werden aber deren Ästhetik neuen Anklang findet )

Neu- kombiniert (Verbundwerkstoffe) sind Sandwichkonstruktionen, die genutzt werden um die Eigenschaften mehrerer Materialien miteinander zu kombinieren.

Neu- be- und verarbeitet sind alte Materialien, die durch verschiedene Behandlungen neue und ungewöhnliche Oberflächen erhalten (so also neu wirken ohne wirklich neu zu sein)

Neu- unbekannt die materialforschung entwickelt konstant neue Werkstoffe, allerdings reicht es oft schon wenn ein Material in einer Branche unüblich ist auch wenn es schon lange auf dem Markt ist (wie beim Materialsprung). Diese Werkstoffe werden oft gefunden wenn Eigenschaften von verschiedenen Materialien miteinander kombiniert werden um z.B. ein Material stärker zu machen.

Vorteile von neuen Materialien:

Weiterentwicklung, im Umgang mit neuen Materialien eröffnen sich auch neue Designmöglichkeiten die Zuge Erforschung einladen. Konstruktive Vorteile wie bei der Montage, Spannweite usw., Neue Formen und Design das beinhaltet engere Radien und Details, Wettbewerbsvorsprung dieser kann z.B. in der Konstruktion, Logistik aber auch Ästhetik liegen und Nachhaltigkeit unsere bisherigen Materialien sind den Anforderungen nur begrenzt gewachsen, neue Materialien werden entwickelt um dies zu ändern.

Um die richtigen Materialien zu entwickeln müssen Labore, Designer und die Industrie zusammenarbeiten. Es bringt nichts wenn ein nachhaltiges Material ohne Nutzen entwickelt wird oder wenn niemand davon weiß.

Digitalisierung: Computer können genutzt werden um complex Experimente zu simulieren und somit die Entwicklung effizienter zu gestalten (ich vermute, dass uns hier mit AI noch ein großer Wissenssprung bevorsteht).

Material und Kultur

Materialien haben verschiedene Bedeutung, abhängig vom kulturellen Kontext, wobei es auch viel überlappung gibt. Traditionelle Materialien werden als hochwertiger wahrgenommen als synthetische. Das Wissen über Materialien und deren Nutzung hat sich mit den Jahrhunderten um den Globus verbreitet. Haushalte in Europa besitzen ca. 10 000 Gegenstände, in Amerika ca. 30 000 und in eingeborenen Stämmen in Afrika ca. 150

Die Entwicklung von Kultur, Materialien, Produkten und Lebensweisen sind eng miteinander verflochten und nehmen Einfluss aufeinander, selbst Konflikte und Kriege beeinflussen wie Wissen über verschiedene Materialien und herstellungsweisen sich verbreiten, miteinander kombiniert werden und welche Produkte in dem jeweiligen Kontext benötigt werden. Architektur, Innenarchitektur und Design sowie Handwerk beeinflussen einander auch kontinuierlich.

Besonders die Architektur ist eng mit der Entwicklung neuer Materialien verbunden, so wirkten sich die technischen Möglichkeiten der Materialien auf die Formsprache einer Epoche aus, aber die ästhetischen Ansprüche ermutigen auch zum experimentieren um neue, praktische Lösungen für sie zu finden.

Mit der Industrialisierung wurden neue Möglichkeiten aber auch Probleme geschaffen, einerseits war es möglich Elektrizität zu nutzen um effizienter und schneller zu produzieren, andererseits führten die neuen Fabriken zu starker Umweltverschmutzung und inhumanen Arbeitsumfeldern. Die Dampfmaschine war in dieser Zeit eine revolutionäre Erfindung.

Ein weiterer großen Schritt ist auch die Entwicklung von Kunststoffen im 20ten Jahrhundert. Plastik ist aus unserer heutigen Welt kaum weg zu denken doch es stellt uns auch vor viele Probleme im Bezug auf Nachhaltigkeit. Die meisten Kunststoffe werden auf der Basis von Erdöl hergestellt (Petrochemisch) und sind nicht mehr selbst von der Natur abbaubar.

Material und Handwerk

Ein Handwerker im traditionellen Sinne braucht viel Wissen über Materialien und ihre spezifische Anwendung, die Ausbildung kann mehrere Jahre dauern da er oder sie ein Produkt einzeln, auf Bestellung und von Anfang bis Ende herstellt.

Diese Herangehensweise wurde in der Industrialisierung hinterfragt und sie konnte nicht mit den Manufakturen konkurrieren, die wie am Fließband herstellten, so dass ein Mitarbeiter nur einen einzigen Arbeitsschritt bei vielen Schuhen übernahm. Diese Person hatte eine einfache Aufgabe und brauchte so auch keine komplexe Ausbildung.

Manufakturen stehen somit zwischen Handwerkern und der Industrie und bieten Raum für Expertise und Innovation. In der Industrialisierung ist der Übergang zwischen kleineren Betrieben und größeren Manufakturen fließend.

Einen großen Unterschied machen hier Elektrizität und besonders elektrisches Licht, so kann rein theoretisch rund um die Uhr gearbeitet werden. Der Mensch hat eine neue Möglichkeit, aber auch eine neue Herausforderung. Damit gehen Fabrikarbeit, Landflucht und Urbanisierung einher.

Materials and their role in the design process

Material bestimmt Design

Design bestimmt Material

Symbiose von Design und Material

Basic Materials

Holz Vokabular

„Anisotropie

Holz ist ein anisotroper Werkstoff. Das bedeutet, dass die mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften von Holz immer richtungsabhängig sind. Der Ausspruch „Holz arbeitet“ bezieht sich auf dessen anisotrope Eigenschaften (pro:Holz, n. d.):

Schwinden: Das bezeichnet die Verkleinerung der Abmessung und des Volumens durch Feuchtigkeitsabnahme (raumprobe, n. d.-d).

Quellen: Das ist ein chemischer Vorgang, bei dem Wasser aufgenommen und eingelagert wird. Es kommt dadurch zu einer Vergrößerung des Volumens (raumprobe, n. d.-d).“

Behandlung:

Die Behandlung von Holz dient hauptsächlich dazu, es vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit zu schützen, so wie vor Pilzen und Insekten. Es wird auch behandelt um eine gewisse Resistenz vor Feuer zu gewährleisten (ein Holzhaus soll ja nicht abbrennen)

Oberflächenveredelung:

Vollholz wird oft mit Lack, Öl, Wachs oder Lasur behandelt um es zu schützen und die Maserung sichtbar zu erhalten.

Bei Holzwerkstoffen ist die Oberflächenbehandlung besonders wichtig und oftmals schon ein Teil der Produktion. Hier gibt es unendlich viele Möglichkeiten der Ästhetik.

Fügen:

Mechanisch (lange Zeit die einzige Möglichkeit), Kleben und Schweißen.

Breitenverbindung oder Parallelverbindung: Hierbei werden Werkstücke parallel zu einander gelegt und verbunden um eine breitere Fläche zu erreichen.

Längsverbindung: dies ist das gleiche nur in die Länge

Eckverbindung: auch das gleiche, nur um die Ecke.

Biegen: Holz kann auch mit Wasserdampf und Zwingen in die gewünschte Form gebogen werden solange es wieder in der selben Form aushärtet.

Neue Entwicklungen und Phänomene:

Kork: ist sehr nachhaltig, da es aus der Rinde von Korkbäumen gewonnen wird, diese wächst dann wieder nach. 50% des Volumens besteht aus Luft was ihn elastisch macht. Es speichert CO2 auch gut. Kork ist auch Feuerfest, strapazierfähig, wasserdicht und besitzt isolierende Eigenschaften.

Wood-Plastic-composites: Diese nutzen eine Mischung aus Holzfasern und Plastik um die Vorteile beider Materialien miteinander zu kombinieren (allerdings sind sie somit auch nicht mehr trennbar).

Thermoholz: ist eine Art von Holz die entsteht wenn Holz unter Sauerstoffentzug auf min. 160 Grad Celsius, über 50-80 Stunden erhitzt wird. Dies verbessert die Thermischen Eigenschaften für das gesamte Holz. Es ist auch formbeständig, dimensionsstabil, widerstandsfähig gegen Fäulnis, Harzfrei und ungiftig.

Es gibt auch Plastikalternativen aus Holzspänen und Flüssigholz (z.B. aus Zellulose).

Wie wird Kunststoff hergestellt?

Kunststoffe werden aus Erdgas, Erdöl und Kohle hergestellt.„In chemischen Anlagen werden die Monomere synthetisch isoliert, anschließend zu kettenartigen Makromolekülen verknüpft und mit den Polymeren verbunden. Man unterscheidet drei verschiedene Reaktionsmechanismen: die Polymerisation, Polyaddition und Polykondensation

Eigenschaften

„Die Festigkeit von Kunststoffen kann je nach Art des Materials und der Herstellung variieren. Einige der wichtigsten Eigenschaften von Kunststoffen, die die Festigkeit beeinflussen, sind:

Zugfestigkeit: Das bezieht sich auf die Fähigkeit des Materials, einer Dehnung standzuhalten, ohne zu reißen.

Druckfestigkeit: Das bezieht sich auf die Fähigkeit des Materials, einer Druckbelastung standzuhalten, ohne zusammenzubrechen.

Biegefestigkeit: Das bezieht sich auf die Fähigkeit des Materials, einer Biegung standzuhalten, ohne zu brechen.

Bruchdehnung: Das bezieht sich auf die Menge an Dehnung, die ein Material aushalten kann, bevor es bricht.

Schlagzähigkeit: Das Material kann eine größere Anzahl von Schlägen aushalten, ohne zu brechen.“

Leitfähigkeit: Kunststoffe sind im Normalfall keine guten Leiter für Strom. Mit gewissen Modifizierungen kann das allerdings bis zu einem gewissen Grad beeinflusst werden.

Die geringe Leitfähigkeit selbst von Wärme sorgt dafür, dass Kunststoffe oft als Isolatoren eingesetzt werden.

Stabilisatoren

Einteilung und Merkmale

Additive

Biobasierte Kunststoffe

Be- und Verarbeitung

Anwendung

Recycling

Natürliche pre-industrielle Materialien (Holz, Stein, Keramik, Textilien und Papier

Holz

Dies ist eins unserer ältesten Materialien, es ist vielfältig nutzbar (in Originalform aber auch immer weiter verarbeitet oder als Bestandteil in anderen Materialien) In neuster Zeit kamen sogenannte Holzwerkstoffe dazu. Besonders als nachwachsender Werkstoff und somit nachhaltigen Material (wenn richtig angebaut) ist Holz wieder stärker gefragt.

Eine der besonderen Eigenschaften ist, dass es sich in beide Richtungen (also vom Stamm nach oben oder unten blickend oder seitwärts) unterschiedlich verhält. Diese Eigenschaft ist wichtig im Designprozess und der Holzwahl zu berücksichtigen. Unterschiedliche Baumarten haben auch unterschiedliche Eigenschaften: so z.B. in Härte, Witterungsbesändigkeit, wie wasserabweisend es ist usw. „Mechanische Eigenschaften, Dichte, Härte und die gewünschte Ästhetik bestimmen die Wahl des Holzes für das geplante Projekt.“ Holz besitzt eine gewisse Härte, ist relativ beständig und kann bearbeitet werden.

Die beiden Hauptarten zwischen denen unterschieden wird sind Nadelhölzer und Laubbäume man unterscheidet auch zwischen Vollholz und Holzwerkstoffen. Der innerste Teil des Stammes wird Kernholz genannt, die äußeren, jüngeren Ringe gehören zum Splintholz. Obwohl das äußere Holz mechanisch entfernt wird entsteht kein Verlust, denn es gibt ein breites Spektrum von Produkten, für die auch diese Schicht benötigt wird z.B für Brennholz oder Holzmehl.

Eigenschaften:

Dichte: Auch wenn es nicht so wirkt ist Holz ein eher leichter Werkstoff, zumindest im Vergleich zu Metall. Es ist allerdings schwerer als Kunststoff.

Festigkeit: Diese ist relativ zum Gewicht gesehen hoch was dafür sorgt, dass sich Holz auch als Material in der Architektur eignet (und nicht nur in Innenarchitektur oder Produktdesign).

Elastizität: Holz hat eine gewisse Elastizität aber diese ist nicht in beide Richtungen gleich, falscher Druck kann zu Rissen führen. Es ist auch wichtig die richtige Art für das Projekt zu wählen. (Coole Dinge können mit geformten Holz gebaut werden, denke an Eames Stuhl Idee. Dafür wird Holz unter Dampfeinfluss gebogen und in der gewünschten Form getrocknet)

Wärme und Feuchtigkeitsbeständigkeit: Holz speichert beides, saugt Wasser auf. Dies ist auch wichtig zu beachten wenn es wasserabweisend sein soll, denn dafür muss es behandelt werden.

Schallabsorption: Holz ist gut darin Schall zu absorbieren, was ein guter Faktor für den Innenausbau ist (auch interessant für HSP Design)

Entflammbarkeit: Die Entflammbarkeit von Holz variiert auch stark, je nach Art und Behandlung.

Nachhaltigkeit: obwohl Holz ein nachwachsender Rohstoff ist muss sichergestellt dass im Prozess keine Illegale Rodungen stattgefunden haben. Achte auf Siegel wie FSC oder PEFC.

Holzwerkstoffe

Sind aus unterschiedlich großen Holzpartikeln hergestellt und sollen negative Eigenschaften wie Formveränderung in Wuchsrichtung umgehen. Das verkleinerte Holz wird verpresst oder zusammengefügt.

Vollholzwerkstoffe: diese bestehen aus zusammengesetzten, massiven Holzteilen (nicht Fasern)

Furnierwerkstoffe: das Trägermaterial wird mit einer Furnierplatte beklebt

Holzspanwerkstoffe: sind aus gröberen, verklebten Holzspänen gebaut (besonders in der Inneneinrichtung genutzt)

Holzfaserwerkstoffe: dies ist ähnlich wie die letzte Kategorie, aber in diesem Fall sind es kleinere Fasern

Stein

Ist ein natürliches aber nicht nachwachsendes Material, dass in verschiedenen Härten vorkommt. So wie Marmor, der in Blöcken abgebaut und dann in Scheiben getrennt wird.

Keramik

Keramik ist eins unserer ältesten Materialien, dabei wird Tom aus der Erde gewonnen und entweder von Hand oder Maschinell geformt und anschließend gebrannt. Es hat erstaunliche Eigenschaften wenn es zur Wasser- und Witterungsresistenz kommt und wird deswegen nicht nur für Produkte wie Becher und Schalen sondern auch in der Architektur z.B für Dachziegel genutzt.

Verschiedene Arten von Ton brauchen unterschiedliche Brenntemperaturen und können in einem weiteren Schritt glasiert werden.

Textilien

Auch diese sind schon lange ein Teil unseres Lebens. So wird unter verschiedenen Materialien (Tierisch, Pflanzlich, Synthetisch und auf Pflanzen basiert aber stark verarbeitet) unterscheiden sowie zwischen gewebten und gestrickten Stoffen. In dieser Lektion wird Leder auch also Textil kategorisiert obwohl dies technisch gesehen nicht korrekt ist.

Papier

Papier ist der Nachfolger von Papyrus und ein extrem wichtiger Bestandteil unseres Alltags. Wir brauchen Papier für unsere Kommunikation, auch wenn immer mehr davon digital abläuft. Papier wird aus Holz und ein paar anderen Materialien hergestellt, die es weißer und haltbarer machen. Man unterscheidet auch zwischen verschiedenen Dicken, die in Gram pro Quadratmeter gemessen werden. Unterschiedliche Behandlungen nehmen auch Einfluss auf die Merkmale des Papiers wie z.B. bei Oberflächenbehandlungen für Zeitschriften.

Industrielle Materialien: Metall und Glas

Metall

75% aller Elemente sind Metalle, die Erde selbst besteht zu ca. 80% aus ihnen. Einige von ihnen leiten Strom und sie sind gute Wärmeleiter. Der Vorteil von Metallen ist, dass sie immer wieder eingeschmolzen und neu geformt werden können, allerdings ist ihr Abbau ressourcenintensiv.

Glas

Glas besteht zum größten Teil aus Sand, der bei hohen Temperaturen geschmolzen wird. Es kann geblasen oder in Formen gegossen werden und wird in der Architektur, Innenarchitektur und im Produktdesign genutzt.

Kunststoff

„Unter diese große Werkstoffgruppe fallen Rohstoffe, deren Grundbestandteile synthetisch oder halbsynthetisch erzeugte Polymere mit organischen Gruppen sind.“ Er ist eine Art Wundermaterial, da seine Eigenschaften extrem variieren und ihn somit für einen breites Spektrum an Nutzungen und Produkten kompatibel machen.

Andererseits ist seine lange Haltbarkeit nach der Nutzung ein großes Problem für Mensch und Umwelt. Biokunststoffe sind eine Kategorie von Kunststoffen die zu Zeit viel erforscht werden um traditionelles Plastik mit einer umweltfreundlicheren Option zu ersetzen.

Wird größtenteils aus Erdöl hergestellt und wird seit den 1960er Jahren genutzt. Es gibt extrem viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, allerdings ist er nicht kompostierbar und kann nicht immer recycelt werden. Die Eigenschaften, die während der Nutzung von Vorteil sind, werden also hinterher zum Problem. Selbst unsere Kleidung wird inzwischen zu ca. 70% aus synthetischen Materialien hergestellt.

Complex/Intelligent Materials

Smart Materials

Schäume

Leichtbau-Materialien

3D-Druck geeignete Materialien

Basic Production Techniques

Additive Verfahren

Substraktive Verfahren

Formen/Verformen

Gießen/Brennen/Blasen/Fügen

Surface Design

Farben und Lacke

Beschichtungen

Oberflächenbehandlungen

Glasieren und Emaillieren

Innovative Beschichtungen